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Wie Wiedererkennung und Vertrauen entstehen

Menschen entscheiden sich schneller für das, was sie wiedererkennen. Dieser Artikel erklärt, wie Wiedererkennung entsteht und warum sie so verletzlich ist.

Kennzahlen

60%

kaufen neue Produkte am liebsten von einer Marke, die sie schon kennen.

Quelle [8]

81%

nennen Vertrauen in eine Marke ausschlaggebend für den Kauf.

Quelle [7]

34%

vertrauen den meisten Marken, die sie kaufen oder nutzen.

Quelle [7]

405

Markenelemente untersucht: Marketer überschätzen die eigene Bekanntheit systematisch.

Quelle [10]

Vertrauen ist knapp

Edelman befragte 2019 16.000 Verbraucher in acht Ländern. 81% nennen Vertrauen entscheidend, doch nur ein Drittel vertraut den meisten genutzten Marken. Für verlässlich wirkende Marken gibt es viel zu gewinnen.

Nielsen stellte zuvor fest, dass 60% der Online-Verbraucher neue Produkte lieber von einer bekannten Marke kaufen.

Wiedererkennung entsteht durch Wiederholung

Laut Byron Sharp und dem Ehrenberg-Bass Institute wachsen Marken vor allem, indem sie im richtigen Moment in den Sinn kommen. Jenni Romaniuk nennt Logos, Farben und Schriften Distinctive Brand Assets: Gedächtnisanker, die erst durch langen, gleichbleibenden Einsatz stark werden.

Eine Studie zu 405 Elementen von 50 Marken zeigte, dass Marketer die Bekanntheit ihrer eigenen Elemente selten richtig einschätzen. Was intern vertraut wirkt, ist bei Kunden oft noch lange nicht verankert.

Was leicht wirkt, wirkt vertrauenswürdig

Reber, Schwarz und Winkielman zeigten, dass das Gehirn Leichtigkeit als Faustregel nutzt: Was schnell zu verarbeiten ist, wirkt vertraut und wahr. Ein verzerrtes Logo oder eine abweichende Farbe erzeugt kleine Reibung.

Walsh und Kollegen beschreiben, wie widersprüchliche Signale verwirren. Wer zweifelt, verschiebt die Entscheidung oder wählt eine klarere Marke.

Was bedeutet das für Ihre Marke?

  • Wählen Sie Ihre markanten Elemente bewusst und wechseln Sie sie nicht beliebig.
  • Gehen Sie davon aus, dass Kunden Ihre Marke weniger gut kennen, als Sie denken.
  • Sorgen Sie dafür, dass alle exakt dieselben Versionen nutzen, auch Agenturen und Freelancer.

Verwendete Quellen

  1. [7] Only One-Third of Consumers Trust Most of the Brands They Buy — Edelman Trust Barometer — In Brands We Trust?, 16.000 Verbraucher in acht Ländern, Juni 2019
  2. [8] Global Survey of New Product Purchase Sentiment — Nielsen, über 29.000 Online-Verbraucher in 58 Ländern, Erhebung 2012 (via MarketingCharts)
  3. [10] Marketers’ judgement of brand asset strength ‘rarely accurate’ — Marketing Week über Ehrenberg-Bass-Forschung im Journal of Brand Management, 405 Markenelemente von 50 Marken, 2025

Wissenschaftlicher Hintergrund

Die Zahlen stammen von den Quellseiten. Umfragewerte zeigen, was Befragte selbst angeben oder erwarten, keinen gemessenen Effekt.

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